{"id":33,"date":"2018-08-27T12:30:04","date_gmt":"2018-08-27T12:30:04","guid":{"rendered":"https:\/\/ffw.weiterndorf.info\/?page_id=33"},"modified":"2018-09-03T08:31:14","modified_gmt":"2018-09-03T08:31:14","slug":"geschichte-der-wehr","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ffw.weiterndorf.info\/?page_id=33","title":{"rendered":"Geschichte der Wehr"},"content":{"rendered":"<p>Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Weiterndorf<\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/Fotos\/Assets\/Chronikbanner.jpg\" width=\"500\" height=\"150\" \/><\/center>Der Vorl\u00e4ufer unserer Freiwilligen Feuerwehr war die zuvor in jedem Ort bestehende Pflichtfeuerwehr. Die Gliederung dieser Pflichtfeuerwehr ist aus dieser Aufstellung von 1878 zu ersehen:<br \/>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/Fotos\/Assets\/Pflichtfeuerwehr 1.jpg\" width=\"509\" height=\"700\" \/><\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/Fotos\/Assets\/Pflichtfeuerwehr 2.jpg\" width=\"509\" height=\"700\" \/><\/center><br \/>\nVerzeichnis<br \/>\nDer zur allgemeinen Pflichtfeuerwehr eingeweihten Personen in der Gemeinde Weiterndorf.<br \/>\nKommandant B\u00fcrgermeister Emmert<br \/>\nStellvertreter Beigeordneter Wening<\/p>\n<p>I.Spritzenmannschaft:<br \/>\n1.Peter Sohaller, Dienstknecht dahier als F\u00fchrer<br \/>\n2.Thomas Grohsberger, Bauernsohn dahier<br \/>\n3.Georg Gruber, Dienstknecht dahier<br \/>\n4.Michael Schroll, Dienstknecht dahier<br \/>\n5.Georg Hofmann, Dienstknecht dahier<br \/>\n6.Adam Hofmann, Dienstknecht dahier<\/p>\n<p>II.Rettungsmannschaft<br \/>\n1.Michael Roth, Zimmermann dahier als F\u00fchrer<br \/>\n2.Johann Ammon Oekonom dahier<br \/>\n3.Michael Berngruber, Schmied dahier<br \/>\n4.Georg Engelhardt, Wirth dahier<br \/>\n5.Georg winkler, Bauernsohn dahier<\/p>\n<p>III.Wasserzubringer<br \/>\n1.Michael Endres, Oekonom dahier als F\u00fchrer<br \/>\n2.Simon Stadelmann, Bauernsohn dahier<br \/>\n3.Georg Brechtelsbauer, Gemeindehirt dahier<br \/>\n4.Johann Sauer, Dienstknecht dahier<br \/>\n5.Michael Roth, G\u00fctlerssohn dahier<br \/>\n6.Johann Roth, G\u00fctlerssohn dahier<br \/>\n7.Tobias Kanzler, ? dahier<br \/>\n8.Georg Stephan, G\u00fctlerssohn dahier<br \/>\n9.Konrad Baer, Oekonom dahier<br \/>\n10.Andreas Scherzer, Oekonom Butzenhof<br \/>\n11.Christoph Pantasoh, Sch\u00e4fer dahier<br \/>\n12.Michael Bierlein, M\u00fcller dahier<br \/>\n13.Johann Hofmann, Oekonom dahier<br \/>\n14.Lorenz Murrer, Schneider dahier<br \/>\n15.Johann Roth, G\u00fctlerssohn dahier<br \/>\n16.Heinrich Zehnder, Bauernsohn dahier<br \/>\n17.Johann Roth, Dienstknecht dahier<\/p>\n<p>IV.Wachmannschaft<br \/>\n1.Kaspar Winkler, Oekonom dahier<br \/>\n2.Christoph Zehnder, Oekonom dahier<br \/>\n3.Andreas Gro\u00dfberger, Oekonom dahier<\/p>\n<p>Feuerreiter nach Heilsbronn:<br \/>\nJohann Sitzmann, Dienstknecht des Michael Endres dahier<\/p>\n<p>Eingeteilt<br \/>\nWeiterndorf, den 1. April 1878<br \/>\nDie Gemeindeverwaltung<br \/>\nEmmert B\u00fcrgermeister<\/p>\n<p>Laut einem Zeitungsbericht aus der Fr\u00e4nkischen Zeitung vom 30.12.1895 waren am 27. Dezember 1895 der Regierungsrat von Tautph\u00f6ns und der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Heilsbronn Herr M. Schr\u00f6ppel in Weiterndorf um die Feuerl\u00f6schverh\u00e4ltnisse zu Inspizieren. Danach wurde bei einer in das Gasthaus Engelhardt einberufenen Versammlung durch Herrn von Tautph\u00f6ns die Vorteile der Gr\u00fcndung einen Freiwilligen Feuerwehr dargelegt und noch am selben Abend die Gr\u00fcndung beschlossen.<\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/Fotos\/Assets\/Gruendung.jpg\" width=\"438\" height=\"274\" \/><\/center><center><\/center><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/Fotos\/Assets\/Anmeldung Feuerwehrverband.jpg\" width=\"509\" height=\"700\" \/><\/center><br \/>\nDie 26 M\u00e4nner aus Weiterndorf bestellten sich Herrn Michael Endres als Kommandanten und M\u00fchlenbesitzer und B\u00fcrgermeister Bierlein als Vorstand, welcher aber schon nach wenigen Tagen durch Herrn Georg Engelhardt abgel\u00f6st wurde. Letzter Ansto\u00df eine Freiwillige Feuerwehr zu gr\u00fcnden d\u00fcrfte auch ein Gro\u00dffeuer in Weiterndorf im Jahre 1895 gewesen sein, das den gro\u00dfen Teil zweier Anwesen ein\u00e4scherte. Dies d\u00fcrfte auch der Grund gewesen sein, dass sich auf Anhieb gleich 26 Gr\u00fcndungsmitglieder einfanden, was bei einer so kleinen Gemeinde (es waren damals ca. 120 Einwohner), doch ziemlich beachtenswert war. Die anf\u00e4ngliche Ausr\u00fcstung wurde damals vom Vorstand und Gastwirt Georg Engelhardt vor finanziert, da dies die Mittel der doch ertragsschwachen Gemeinde nicht hergaben.<br \/>\nFolgender Beschluss wurde dazu in den Akten der Gemeinde gefunden:<\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"..\/Fotos\/Assets\/Beschluss.jpg\" width=\"582\" height=\"800\" \/><\/center><br \/>\nBeschluss<br \/>\nder<br \/>\nGesammtgemeinde Weiterndorf<\/p>\n<p>Weiterndorf, den 22. M\u00e4rz 1898<\/p>\n<p>Die Bezahlung der Ausr\u00fcstungskosten f\u00fcr die hiesige freiwillige Feuerwehr.<\/p>\n<p>Die unteren Heutigen berufene Gemeindeversammlung beschloss Einstimmig, dass die Kosten f\u00fcr Anschaffung der Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nde der hiesigen freiwilligen Feuerwehr im Betrage zu 297 Mark und 90 Pfg, welche der Oekonom Georg Engelhardt einstweilen vorschu\u00dfweise bezahlt hat, von der hiesigen Gemeindekasse zur Zahlung \u00fcbernommen werden.<\/p>\n<p>w. g. u. u.<\/p>\n<p>Wening<br \/>\nEngelhardt<br \/>\nG\u00fcttler<br \/>\nScherzer<br \/>\nEndres<br \/>\nRoth<br \/>\nStephan<br \/>\nEndres<br \/>\nEngelhardt<br \/>\nRoth<\/p>\n<p>Bereits um 1905, also wenige Jahre nach der Gr\u00fcndung, mussten die Kameraden zum ersten Mal zeigen, wie sie im Ernstfall mit einem Gro\u00dffeuer fertig werden. Denn die eben erw\u00e4hnten Geb\u00e4ude wurden wiederum durch Blitzschlag ein Opfer der Flammen. Trotz der Bescheidenen technischen Mittel, welche aus einer Druckspritze und einer Saug- und Druckspritze, die 1897 angeschafft wurde, bestanden, konnte verhindert werden, dass sich das Feuer auf die unmittelbaren Nachbargeb\u00e4ude ausdehnte.\u00a0Heute noch sind die damals zum Einsatz gekommenen L\u00f6schger\u00e4te als Erinnerungsst\u00fccke erhalten.<\/p>\n<p><center><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"..\/Fotos\/Assets\/Spritze.jpg\" width=\"500\" height=\"320\" \/><\/center><center><\/center><center><\/center>Im Jahre 1924, also nach nahezu 30 Jahren, war der erste F\u00fchrungswechsel zu verzeichnen. Den Vorstand \u00fcbernahm Herr Christian Emmert, die Stelle des Kommandanten \u00fcbernahm Herr Johann Moser, welcher diesen Posten bis 1956 begleitete. Der Vorstand wurde bereits 1932 durch Herrn Hans Roth, dem Vater unseres Ehrenkommandanten Herrn Hans Roth, abgel\u00f6st.<br \/>\nKurz vor Kriegsende, am 17. April 1945, musste unsere Wehr wieder ein Gro\u00dffeuer bek\u00e4mpfen. Denn es wurden, durch Kriegseinwirkung, abermals die vorhin genannten Anwesen einge\u00e4schert. Die Wehr musste immer noch mit den gleichen Ger\u00e4ten anr\u00fccken, wie zur Jahrhundertwende. Diesmal aber noch unter erschwerten Umst\u00e4nden. Die meisten M\u00e4nner befanden sich ja noch im Krieg oder in Gefangenschaft, waren gefallen oder vermisst. So mussten die Pumpen mit Frauen besetzt werden. Als besonders erschwerend kam hinzu, dass der Ort w\u00e4hrend der L\u00f6scharbeiten noch unter Beschuss der Alliierten lag.<br \/>\nIm Jahr 1946 wurde die erste Motorspritze als Tragkraftspritze (Einheitsspritze) angeschafft. Diese Pumpe, dazu Halterungen f\u00fcr die Saugschl\u00e4uche und Haspeln, sowie einen Aufbewahrungskasten f\u00fcr die Strahlrohre und das \u00fcbrige Zubeh\u00f6r, wurde 1958 auf das Fahrgestell eines Opel P4 montierten, so dass die Wehr sehr fr\u00fchzeitig im Besitz eines Tragkraftspritzenanh\u00e4ngers war. Dieses Fahrzeug ist heute noch im Besitz der Freiwilligen Feuerwehr Weiterndorf.<br \/>\nNach dem fr\u00fchzeitigen Tod des Vorstandes Herrn Hans Roth, im Jahre 1948, \u00fcbernahm Herr Johann Wening die Vorstandschaft. Im Herbst 1953 wurde das alte Ger\u00e4tehaus wegen Bauf\u00e4lligkeit abgerissen und durch ein neues, gr\u00f6\u00dferes Geb\u00e4ude ersetzt. Zu dessen Einweihung waren damals Herr Landrat Dr. Neff, sowie der damalige Kreisbrandinspektor Deuerlein erschienen.<br \/>\nNach 32-j\u00e4hriger Dienstzeit von Herrn Hans Moser, \u00fcbernahm im Jahre 1956 Herr Hans Roth das Amt des Kommandanten.<br \/>\nBereits drei Jahre sp\u00e4ter, also 1959, es war am Himmelfahrtstag, musste er sich bereits bei einem Gro\u00dfbrand im Ort bew\u00e4hren. Bei diesem Brand brannten die gesamten Wirtschaftsgeb\u00e4ude des so genannten &#8222;Rothenhofes&#8220; ab. In diesen Schadensfall waren auch ein Teil der Wirtschaftsgeb\u00e4ude des angrenzenden Anwesens Wening verwickelt.<br \/>\nHierzu findet sich in unserem Protokollbuch folgender Eintrag :<br \/>\n&#8222;Am Himmelfahrtstag 1959, um 18.00 Uhr, wurde im Rothenhof (Emmert) Feuer gelegt, welches sich zu einem Gro\u00dfbrand ausdehnte. Es waren bei der Bek\u00e4mpfung folgende Wehren beteiligt: Weiterndorf, Wei\u00dfenbronn, Heilsbronn, M\u00fcncherlbach, Gottmannsdorf, Windsbach, U.S. Feuerwehr Katterbach, Ansbach, N\u00fcrnberg und F\u00fcrth. Die Brandbek\u00e4mpfung erfolgte mit zwei B- und zw\u00f6lf C-Rohren. Um 7.00 Uhr fr\u00fch konnten die letzten Wehren abr\u00fccken. Bei Aufr\u00e4umungsarbeiten waren Wei\u00dfenbronn, Ketteldorf, Bonnhof, Gottmannsdorf, M\u00fcncherlbach, Seitendorf und G\u00f6ddeldorf sehr hilfreich beteiligt. An die Berufsfeuerwehr F\u00fcrth mussten 450, &#8211; DM Entsch\u00e4digung bezahlt werden.&#8220;<br \/>\nIm Jahr darauf, also 1960, wurde eine neue Tragkraftspritze mit Anh\u00e4nger TSA\/8 gekauft. Der Ausl\u00f6ser hierzu d\u00fcrfte wohl der eben erw\u00e4hnte Gro\u00dfbrand gewesen sein. Mit diesem neuen Ger\u00e4t wurde nat\u00fcrlich auch der Ehrgeiz der Feuerwehrkameraden unserer Wehr angestachelt, und man begann im folgenden Jahr, 1961, mit den Leistungspr\u00fcfungen. Zwei Gruppen legten die Pr\u00fcfung in Bronze ab.<\/p>\n<p>An eine Alarmierung im heutigen Sinn, mit Funkausl\u00f6sung und dergleichen, war zur damaligen Zeit nicht zu denken. Dies war immer noch Aufgabe des Hornisten. Um diese zu optimieren wurde Ende der 60er Jahre eine Dreschmaschinensirene auf dem Ger\u00e4tehaus installiert.<br \/>\n1969 stellte Vorstand Wening aus Altersgr\u00fcnden sein Amt zur Verf\u00fcgung. Als sein Nachfolger wurde Herr Fritz Emmert gew\u00e4hlt.<br \/>\nAm 11. Juli 1971 wurde das 75-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsjubil\u00e4um gefeiert. Es wurde in begrenztem Rahmen, unter Einbeziehung der angrenzenden Ortsfeuerwehren, sowie des Fanfaren- und Spielmannszuges der Freiwilligen Feuerwehr Heilsbronn ausgerichtet.<br \/>\nZu den Gratulanten z\u00e4hlten, Landrat Rosenhauer, Kreisbrandinspektor Hufnagel, Direktor Arold von der Vereinigten Sparkasse Heilsbronn &#8211; Windsbach &#8211; Neuendettelsau und der 2. B\u00fcrgermeister Schmidt. Die Feier begann mit einem Gottesdienst, den Pfarrer Prof. Ebert ausrichtete.<br \/>\nBei der freiwilligen Eingemeindung unserer, bis 1971 selbst\u00e4ndigen, Gemeinde Weiterndorf in die Stadt Heilsbronn war im Eingemeindungsvertrag auch die \u00dcbernahme unserer Wehr in die Feuerwehr der Stadt Heilsbronn vereinbart worden. Zu dieser Zeit war ja ein allgemeiner Trend, welcher eine \u00dcbernahme der Ortswehren in so genannte St\u00fctzpunktwehren vorsah, festzustellen. Es hat damals gro\u00dfe Anstrengungen gekostet, diesen Passus im Eingemeindungsvertrag r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen und die Selbstst\u00e4ndigkeit der Wehr zu erhalten. Gro\u00dfe Unterst\u00fctzung bei den damaligen Bem\u00fchungen erhielt die Wehr vom damaligen Kreisbrandinspektor Hufnagel.<br \/>\nAnfang der 70er Jahre wurde ab und zu der Gedanke \u00fcber die Anschaffung eines Tragkraftspritzenfahrzeuges laut. Dieser Gedanke musste aber wegen der finanziellen H\u00fcrde immer wieder verworfen werden.1974 war es dann soweit. Nach einem Besuch des Kameraden und Jagdp\u00e4chters Herrn Georg Hofmann beim Kommandanten H. Roth konnte die finanzielle H\u00fcrde genommen und am 20. April 1974 das Tragkraftspritzenfahrzeug in Dienst gestellt werden. Unter den G\u00e4sten, die bei der \u00dcbernahme anwesend waren, konnte Herr Landrat Ehnes begr\u00fc\u00dft werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-121 aligncenter\" src=\"https:\/\/ffw.weiterndorf.info\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/100_0980-300x203.jpg\" alt=\"\" width=\"363\" height=\"246\" srcset=\"https:\/\/ffw.weiterndorf.info\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/100_0980-300x203.jpg 300w, https:\/\/ffw.weiterndorf.info\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/100_0980-768x518.jpg 768w, https:\/\/ffw.weiterndorf.info\/wp-content\/uploads\/2018\/09\/100_0980.jpg 800w\" sizes=\"auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px\" \/><\/p>\n<p>Da die R\u00e4umlichkeiten des Ger\u00e4tehauses f\u00fcr das neue TSF\/8 nicht ausreichten, erstellte die Wehr &#8211; ausschlie\u00dflich in Eigenleistung &#8211; 1975 ein Ger\u00e4tehaus in Form einer gr\u00f6\u00dferen Garage.<br \/>\nDie nun vorhandene, sehr gute technische Ausr\u00fcstung der Wehr, erfordert von den einzelnen Kameraden einen guten Ausbildungsstand, damit diese im Ernstfall auch sinnvoll eingesetzt werden kann. Um dies zu gew\u00e4hrleisten wurden und werden st\u00e4ndig Leistungspr\u00fcfungen abgehalten. Wir k\u00f6nnen mit Stolz in unserer Chronik festhalten, dass im Jahre 1979 eine L\u00f6schgruppe unserer Wehr die erste geschlossene L\u00f6schgruppe im Kreis Ansbach war, welche die Leistungspr\u00fcfung der Stufe 3\/V ablegte.<\/p>\n<p>Am 18. September 1978 musste die Wehr Weiterndorf wiederum zur Bek\u00e4mpfung eines Brandes im Ortsbereich ausr\u00fccken. Abermals stand die Stallscheune eines der vorhin erw\u00e4hnten Anwesen in Flammen.<br \/>\nIm Protokollbuch findet sich folgender Eintrag :<br \/>\n&#8222;Am 18.09.78 brach im Anwesen der Fam. Endres in Weiterndorf ein Brand aus: Gegen 21.45 Uhr stand die erst vor wenigen Jahren erbaute Stallscheune in hellen Flammen. Nur dem beherzten Eingreifen der Wehren war es zu verdanken, dass das Feuer auf das oben genannte Projekt beschr\u00e4nkt blieb. Durch die sehr enge Bauweise, gerade in diesem Teil unseres Ortes, wurden nat\u00fcrlich die L\u00f6scharbeiten sehr erschwert. Folgende Wehren waren beteiligt: Weiterndorf, M\u00fcncherlbach, Heilsbronn und B\u00fcrglein. Ferner waren noch der Schlauchzug des &#8222;ZBV&#8220; aus Schlauersbach da, brauchte aber nicht mehr eingesetzt werden.&#8220;<br \/>\nEs wird wohl kaum eine Ortschaft unserer Gr\u00f6\u00dfe geben, bei der w\u00e4hrend des 90-j\u00e4hrigen Bestehens ihrer Wehr f\u00fcnf Gro\u00dfbr\u00e4nde zu bek\u00e4mpfen waren, bei welchen immer die gleichen Anwesenseigner betroffen waren.<\/p>\n<p>Im Fr\u00fchjahr 1980 wurde in der Ortsmitte auf dem Dachfirst des Anwesens Roth, jetzt Neumeier eine zeitgem\u00e4\u00dfe Sirene installiert, so dass der Eigenbau auf dem alten Feuerwehrhaus ausgedient hatte.<br \/>\nSeit dem Anschluss unseres Ortes an das Wasserleitungsnetz der Stadt Heilsbronn k\u00f6nnen wir hier in Weiterndorf feuerl\u00f6schtechnisch von einer sehr guten Wasserversorgung profitieren. Wir haben an den Hydranten einen Druck von ca. 8 bar. Diesen Umstand machten wir uns 1981 mit dem Bau eines &#8222;Hydrantenwagens&#8220; zunutzen. Den Wagen und den Aufbau finanzierten wir mit einer Spende unseres Mitgliedes Herrn Georg Hofmann und aus Eigenmitteln. Die Ausr\u00fcstung nahmen wir aus den Best\u00e4nden unserer Wehr.<br \/>\n1983 trat Kommandant Hans Roth nach 26-j\u00e4hriger T\u00e4tigkeit in den feuerwehrdienstlichen Ruhestand. Zu seinem Nachfolger wurde Herr Gerhard Roth gew\u00e4hlt.<br \/>\nEbenfalls nicht unerw\u00e4hnt soll in unserer Chronik unser ehemaliger Kassier Herr Heinz Zick sein, welcher sich 1984, nach 32-j\u00e4hriger Kassierst\u00e4tigkeit, nicht mehr zur Neuwahl stellte.\u00a0Das 90-j\u00e4hrige Gr\u00fcndungsfest richteten wir wiederum in begrenztem Rahmen aus. Es wurde durch einen Gottesdienst, den Pfarrer Gei\u00dfend\u00f6rfer ausrichtete, eingeleitet.<br \/>\nAls Ehreng\u00e4ste konnten der stellvertr. Landrat Herr Dr. Schreiber, Herr B\u00fcrgermeister Tr\u00e4ger, Kreisbrandinspektor Wolf, die Herren Kreisbrandmeister G\u00fcttler und Bl\u00fcmlein, sowie Herrn Sandner, Direktor der Vereinigten Sparkasse Heilsbronn, begr\u00fc\u00dft werden. Die musikalische Umrahmung besorgte der Posaunenchor Heilsbronn\/Weiterndorf und der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr Heilsbronn.<br \/>\n1986 wurde die bisherige Feuerwehrgarage von den Aufsichtsbeh\u00f6rden als nicht mehr tragbar befunden. So wurde nach eingehender Planung im darauf folgenden Jahr die Garage abgerissen, und mit dem Neubau des jetzigen Feuerwehrhauses begonnen. Alle anfallenden Arbeiten hierzu wurden, soweit m\u00f6glich, in Eigenleistung verrichtet. So wurden von der Wehr knapp 2.400 ehrenamtliche Arbeitsstunden und 5.000,- DM als Eigenleistung erbracht. Am 10. September 1988 wurde das schmucke Geb\u00e4ude, dessen First eine Wetterfahne (gestiftet von unserem Mitglied Georg Hofmann) ziert, mit einem Festakt seiner Bestimmung \u00fcbergeben. Neben den zahlreich erschienenen Ortsb\u00fcrgern konnten folgende Ehreng\u00e4ste begr\u00fc\u00dft werden:<br \/>\nHerr Staatssekret\u00e4r Maurer, Herr Landtagsabgeordneter Sommerkorn, stellv. Landrat Herr Dr. Schreiber, 1 . B\u00fcrgermeister Herr Tr\u00e4ger, mit dem gr\u00f6\u00dften Teil seiner Stadtr\u00e4te sowie die Feuerwehrf\u00fchrungskr\u00e4fte mit Kreisbrandrat H\u00e4hnlein, Kreisbrandinspektor Sichert und Kreisbrandmeister G\u00fcttler.<br \/>\nSchon 5 Jahre vor unserem 100-J\u00e4hrigem Fest nahm der Festausschu\u00df seine T\u00e4tigkeit auf. Dieses Fest wurde in einem gro\u00dfen Rahmen gefeiert mit Fahnenweihe, einem Festzelt mit dreit\u00e4gigem Programm und einem gro\u00dfen Festzug durch das Dorf.<\/p>\n<p>Zu dieser Zeit ver\u00e4nderte sich unser Dorf wesentlich, da mit den neuen Siedlungen &#8222;Am Zenterling&#8220; und &#8222;Witramstra\u00dfe&#8220; eine erhebliche Verg\u00f6\u00dferung der Bev\u00f6lkerung stattfand.<\/p>\n<p>Im Sommer 1997 wurde unsere Jugendfeuerwehr gegr\u00fcndet welche von Dieter Berngruber und\u00a0<span style=\"font-size: medium;\">Johannes F\u00f6rthner betreut wurde. Mit 10 Mitgliedern konnte schon nach kurzer Zeit das erste Leistungsabzeichen abgelegt werden. Im folgenden Jahr wurde das Bayerische Jugendleistungsabzeichen abgelegt was durch viel Einsatz der Mitglieder und Betreuer m\u00f6glich war.<\/span><\/p>\n<p>1998 wurde einer neue Pumpe angeschafft da die bisherige immer Anf\u00e4lliger f\u00fcr St\u00f6rungen wurde.<\/p>\n<p>Schon Lange war der Wunsch bei den Kameraden nach einem Schulungsraum f\u00fcr die Feuerwehr vorhanden. Auf der Jahreshauptversammlung 2001 wurde der Beschluss gefasst diesen in Zusammenarbeit mit der Stadt Heilsbronn zu errichten. Am 30.08.2002 konnte der Schulugsraum nach vielen freiwillige Arbeitsstunden er\u00f6ffnet werden und dient seither der Feuerwehr und auch der Bev\u00f6lkerung als Treffpunkt und Versammlungsraum.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Wird noch Fortgesetzt<\/p>\n ","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Chronik der Freiwilligen Feuerwehr Weiterndorf Der Vorl\u00e4ufer unserer Freiwilligen Feuerwehr war die zuvor in jedem Ort bestehende Pflichtfeuerwehr. 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